Olivenernte 2019

Unser ehrliches Olivenöl aus den Marken ist ein kostbares Gut! Umso mehr als es leider bis zu 75 Prozent Ernte-Einbußen gibt!

Unsere Casa in den Marken

Mehr als ein Ferienhaus: Unser Zweitdomizil in den Marken bewohnen wir so oft es geht, vor allem im Oktober für die Olivenernte.

Frühling in den Marken

Olivenbaumschnitt im Frühjahr oder: Wir verschaffen den Bäumen wieder Licht und Luft zum Atmen! Da lassen wir Fachleute ans Werk gehen.

Eine Reise in die Marken

Die Marken sind ein bäuerliches Land, das kleinteilig bewirtschaftet wird. Die Grundstücke sind meist vier Hektar groß – und fast immer grün dank vieler Olivenhaine, die sich mit Weinbergen und Obstbäumen abwechseln. Das exzellente Olivenöl, das die fleißigen marchigiani, die Bewohner der Marken, aus ihren vielen Sorten gewinnen, behalten sie für ihren Eigengebrauch oder es bleibt in der näheren Umgebung. Das war bereits im Alten Rom so, als die Römer ihren Olivenölbedarf vorwiegend aus den Marken deckten. So schrieb schon der römische Gelehrte Plinius d. Ältere (23-79 n. Chr.) begeistert, dass die olive picene wegen ihrer exzellenten Qualität zu den gefragtesten im Römischen Reich gehörten.



Die Römer machten sich das ehrliche, arbeitsame und eher zurückhaltende Volk der marchigiani übrigens noch anderweitig zunutze: Ihre Rechtschaffenheit war ein Grund dafür, dass die antiken Päpste sie als FlascheDreiviertelNeuSteuereintreiber einsetzten. Daher der wenig schmeichelhafte Spruch „meglio un morto dentro casa che un marchigiano alla porta” – lieber ein Toter im Haus als ein marchigiano vor der Tür! Noch heute gelten die marchigiani als Schwaben Italiens – was für deutsche Touristen oder Neu-Bewohner wie uns absolut von Vorteil ist. FrischesOlivenölHahnHier wird Müll konsequent getrennt, das hügelige wunderschöne Land ist überall bestellt, es gibt keine Bauruinen oder Bausünden. Lediglich ein Hochhaus am Strand von Grottammare ist höher als die Palmen an dieser blitzsauberen Riviera delle Palme, die mit der bandiera blu für hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet ist. An Grottammares Standpromenade findet man übrigens wieder Zeugnisse reicher Römer: Jugendstilvillen, die Anfang des 20. Jahrhunderts der Sommerfrische dienten und heute noch mit bemalten Türmchen und verzierten Veranden von einer anderen Zeit erzählen.

Über die Olivenernte

Handgeerntet, naturbelassen, frisch, fruchtig und köstlich

Mit extra nativem Olivenöl wird oft Schindluder getrieben. Immer wieder hört man von gepanschtem, unreinem, überteuertem, fehlerhaftem Olivenöl, das seinen Namen oft nicht verdient. Seitdem wir selbst Oliven von 35 eigenen Bäumen ernten (seit 2008), wissen wir, wie köstlich fruchtig frisches Olivenöl schmeckt.